Mit dem richtigen Zubehör lassen sich vielfältige Parcours und Trails aufbauen, die Pferd und Reiter gleichermaßen fördern — sowohl körperlich als auch mental. Die Trailhindernisse eignen sich sowohl für das Training auf einem Reitplatz als auch im Gelände — ideal, um den Alltag abwechslungsreich zu gestalten und das Vertrauen zwischen Pferd und Reiter zu stärken.
Was ist ein Trail für Pferde?
Ein Trail für Pferde ist ein Trainings- oder Prüfungsparcours, der natürliche Hindernisse aus dem Gelände nachbildet und die Geschicklichkeit, Gelassenheit und Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter testet. Typische Aufgaben sind dabei:
Brücken überqueren
durch einen Slalom reiten
Tor-Passagen bewältigen
Rückwärtsrichten
Bodenstangen
das Öffnen und Schließen eines Tores
Ziel des Trails ist es, ein gut ausgebildetes, aufmerksam arbeitendes Pferd zu zeigen, das fein auf die Hilfen reagiert und ruhig sowie vertrauensvoll mitarbeitet. Trailtraining ist sowohl im Westernreiten als auch in der Working Equitation und im Freizeitreiten sehr beliebt und eignet sich hervorragend zur Gymnastizierung und der mentalen Förderung des Pferdes.
Was sind Trailhindernisse und wofür dienen sie?
Trailhindernisse sind künstlich gestaltete Hindernisse wie Brücken, Slaloms oder Wassergräben, die Pferd und Reiter gemeinsam bewältigen. Sie simulieren herausfordernde Geländesituationen und fördern Gehorsam, Gelassenheit, Koordination und Vertrauen. Der Fokus liegt auf Kontrolle, Präzision und partnerschaftlicher Zusammenarbeit, nicht auf Geschwindigkeit oder Kraft.
Welche Hindernisse gibt es im Working-Equitation-Trail?
Der Working-Equitation-Trail umfasst eine Vielzahl klassischer Hindernisse, die Geschicklichkeit, Präzision und Vertrauen fördern. Dazu gehören unter anderem:
das Öffnen und Schließen eines Tores
Slalom um Tonnen reiten
über eine Brücke gehen
Gasse rückwärts durchqueren
Becher versetzen
parallele Stangen
Läuten einer Glocke
Wassergraben
Sprünge in niedriger Höhe
Garrocha-Übung.
Je nach Leistungsklasse werden die Hindernisse ruhiger (Dressurtrail) oder schneller (Speedtrail) geritten.
Welche Trailhindernisse gibt es bei SIGNUM?
Brücken: Angelehnt an die Anforderungen der echten Rinderhirten in der Arbeitsreitweise gehört das Überqueren einer Brücke zu einer wichtigen Aufgabe im Gelände.
Wippe: Das Pferde Reiter Paar beweist mit der Wippe Mut und Gelassenheit.
Slalom: Die Slalomstangen sind Grundbaustein von gleich mehreren Trail-Hindernissen der Working Equitation. Dazu gehört der einfache Slalom, der Parallelslalom, aber auch beim Becher Umsetzen mit Rückwärtsslalom bilden diese Slalomstangen den Grundaufbau des jeweiligen Hindernisses.
Pferch: Der Pferch ist in runder und gerader Bauweise erhältlich und wird unterschiedlich schnell durchquert.
Stier: Pferd und Reiter können an diesem Hindernis ihr Können im Umgang mit der Garrocha, ihren Mut und ihre Präzision unter Beweis stellen. Das Pferd lernt an diesem Hindernis mutig und gelassen dem imposanten Stier gegenüberzutreten, damit der Reiter den aufgesteckten Ring mit der Garrocha zwischen den Hörnern des Stiers stechen kann.
Mit diesen Varianten lassen sich Parcours für jedes Niveau aufbauen — vom ersten Schritt bis zum fortgeschrittenen Training.
Ist Working Equitation für Anfänger geeignet?
Ja, Working Equitation ist auch für Anfänger geeignet. Viele Übungen lassen sich zunächst im Schritt erarbeiten — ideal für Einsteiger und junge Pferde. Anfänger profitieren besonders von der Vielfältigkeit der Übungen, die eine solide Grundausbildung unterstützen und gleichzeitig Spaß machen. Zudem kann Working Equitation in jeder Reitweise begonnen werden und wird individuell an das Niveau von Pferd und Reiter angepasst.