Was ist ein SIGNUM Dressur-PADDLE®?
Edles Design, innovative Technologie – das SIGNUM Dressur-PADDLE® vereint die klassische Eleganz eines Dressursattels mit der innovativen PADDLE®-Technologie.
Das SIGNUM Dressur-PADDLE® eröffnet eine neue Dimension des Dressurreitens, die Harmonie und Kommunikation zwischen Pferd und Reiter intensiviert und neue Maßstäbe in der Reitausrüstung setzt.
Was zeichnet das Dressur‑PADDLE® aus?
Stabil & zeitgleich flexibel
Das PADDLE® ist weder baumlos, noch hat es einen klassischen Sattelbaum. Dadurch kann es sich flexibel anpassen, bietet aber dennoch genug Stabilität.
Dressur Look & Feel
Verbindet die klassische Eleganz eines Dressursattels mit der innovativen PADDLE®-Technologie.
Stufenlos verstellbares Kopfeisen
Mit einem 12er-Schlüssel lässt sich die Kammerweite individuell an das Pferd anpassen.
Innovatives Druckverteilungselement
Sorgt für gleichmäßige Verteilung des Drucks auf dem Pferderücken und ermöglicht die Nutzung von Steigbügeln ohne Druckspitzen am Pferderücken.
Tiefes Sitzprofil & geformte Kniepauschen
Sorgen für den klassischen Dressursitz mit langem Bein und viel Kontakt zum Pferd.
Variabel positionierbare Klettkissen
Sorgen für eine echte Wirbelsäulenfreiheit.
Für wen eignet sich das Dressur‑PADDLE®?
Es ist ideal für alle Dressurliebhaber, die die Vorteile eines SIGNUM PADDLE® genießen möchten, ohne auf das klassische Sitzgefühl eines Dressursattels zu verzichten. Optisch kaum von einem traditionellen Dressursattel zu unterscheiden, steckt im Inneren die bewährte PADDLE®-Technologie, welche die Welten von Reitpad und Sattel zum PADDLE® vereint.
Welche Satteldecke unter das SIGNUM PADDLE® legen?
Wir empfehlen die Nutzung unserer SIGNUM Schabracken, da diese optimal unter das PADDLE® passen. Die funktionale Gurtstrupfendurchführung sorgt für Stabilität und verhindert das Verrutschen unter dem PADDLE®. Der anatomische Schnitt bietet optimale Passform und ausreichend Widerristfreiheit. Generell gilt:
- Es sollte mindestens eine Steppstoff-Schabracke verwendet werden
- Viele Pferde empfinden Schabracken mit Lammfell oder Kunstfell als sehr angenehmen, diese unterstützten zusätzlich auch die Druckverteilung.
- Schabracken mit individuell polsterbaren Taschen ermöglichen eine noch bessere Anpassung und helfen z.B. beim Ausgleich des Schwerpunktes, die bei kurzfristigen Figurveränderungen des Pferdes entstehen können.

Kann man das Dressur-PADDLE® ausprobieren?
Ja, entweder bei einer unverbindlichen Sattelanprobe mit dem Team von SIGNUM vor Ort oder über ein Mietprodukt, das man sich über den SIGNUM Online-Shop ausleihen kann.
Mehr über das PADDLE® erfahren
Ist das PADDLE® ein Sattelersatz?
Man könnte das Reitpad mit Flip Flops vergleichen, das PADDLE® mit Sneakern und der Sattel mit Balettschuhen – je nach Einsatz sollte das passende gewäht werden.
Ist das PADDLE® baumlos?
Das PADDLE® hat keinen herkömmlichen Sattelbaum zum Beispiel aus Holz oder Kunststoff, aber ein innovatives Druckverteilungselement und ist daher weder baumlos noch hat es einen Sattelbaum.
Welche Schabracke zum PADDLE®?
Wir erklären, wann eine Lammfell-Schabracke, eine Schabracke mit Taschen und eine speziell gepolsterte Schabracke mit dem PADDLE® zum Einsatz kommen können.
Häufige Fragen zum Thema Dressurreiten
Beim Dressurreiten führt das Pferd Bewegungsabläufe wie Schulterherein, Schenkelweichen, Piaffe, Passage, Pirouette und Traversale aus. Ziel ist eine harmonische Verbindung von Pferd und Reiter, die von Losgelassenheit, Takt und Schwung geprägt ist.
Die Dressur soll als Basis vieler Reitsportdisziplinen für gesunde Bewegungsmuster und Tragkraft des Pferdes sorgen und kann in fortgeschrittenem Niveau dann bis zur Kür weiterentwickelt werden.
Das Dressurreiten erfordert einen besonders ausbalancierten, tiefen und stabilen Sitz. Dressurlektionen entstehen durch feinste Gewichts-, Schenkel- und Sitzhilfen, die nur optimal funktionieren, wenn der Reiter exakt über dem Schwerpunkt des Pferdes sitzt.
Ein Dressursattel oder SIGNUM Dressur-PADDLE® unterstützt diese Sitzposition durch ein tiefes Sitzprofil, lange Sattelblätter und anatomisch geformte Kniepauschen. Dadurch liegt das Bein ruhiger, die Hüfte bleibt offen und der Reiter kann korrekt einwirken, ohne aus der Balance zu geraten. Gleichzeitig wird der Druck so verteilt, dass das Pferd in seiner Schulter- und Rückentätigkeit frei bleibt.
Ein Dressursattel oder SIGNUM Dressur-PADDLE® verfügt typischerweise über ein tiefes Sitzprofil, ein langes Blatt und ausgeprägte Kniepauschen für einen tiefen, stabilen Sitz und ein ruhiges Bein.
Ein Springsattel oder SIGNUM Spring-PADDLE® ist hingegen flacher und besitzt ein nach vorne geschnittenes Sattelblatt, das die optimale Beinposition für den leichten Sitz während des Sprungs ermöglicht.
Die höchste Wertnote beim Dressurreiten ist eine 10,0 und bedeutet „ausgezeichnet“. Die Richter stufen den Ritt dann als nahezu perfekt, taktrein, losgelassen und harmonisch ein. Die Wertnoten der Richter liegen zwischen 0 und 10,0 und werden am Ende der Prüfung zu einer Gesamtnote addiert werden.
Die Prozente beim Dressurreiten entsprechen dem Gesamtergebnis einer Prüfung. Sie ergeben sich aus der Summe aller Wertnoten, die ins Verhältnis zur maximal möglichen Punktzahl gesetzt werden. Ab 70 % gilt die Wertung als sehr gut bis ausgezeichnet. Durch die Prozentzahlen sind Dressurwertungen unabhängig von Prüfungsniveau oder Richterbewertung vergleichbar.
Dressurreiter tragen heute kaum noch Zylinder, da der klassische Zylinder keinen Schutz bei Stürzen bietet und daher auch beim Dressurreiten zunehmend durch einen Reithelm ersetzt wird. Seit mehreren Jahren ist in vielen Dressurprüfungen – besonders im Nachwuchs- und Amateurbereich – das Tragen eines Helms vorgeschrieben oder empfohlen. Der Wandel zeigt, dass Sicherheit im modernen Dressursport wichtiger ist als traditionelle Bekleidungsgewohnheiten.