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Was ist ein SIGNUM Worker-PADDLE®?   

Das SIGNUM Worker-PADDLE® wurde konzipiert sowohl für die Working Equitation als auch für Reiter, die einen tiefen Sitz und mehr direkten Beinkontakt zum Pferd möchten. Drei wählbare Größen (S, M, L) und zwei Pauschenvarianten (gerade oder kurz) bieten Flexibilität und das kürzere Sattelblatt mehr direkten Kontakt zum Pferd – ideal für die Working Equitation.    

👉 Man könnte ein Reitpad mit Flip Flops vergleichen, das SIGNUM PADDLE® mit Sneakern und einen Sattel mit Wander- oder Balettschuhen. Für Spezialdisziplinen wie kann also ein spezialisierter Sattel empfehlenswert sein. 

Zum Worker-PADDLE

Welche Besonderheiten hat das Worker‑PADDLE®? 

  1. Kürzeres Sattelblatt: Angelehnt an viele Arbeitssättel der Working (z.B. Vaquerosattel) für mehr direkten Beinkontakt zum Pferd 
  2. Tiefere Sitzausformung: Der Sitz ist tiefer, da der Cantle hinten höher geschnitten ist und der Reiter so aktiver in seinem Sitz unterstützt wird 
  3. Dickere Pausche: Blockpausche, die etwas dicker ist als die normale Pausche und dem Oberschenkel dadurch besonders in dynamischen Disziplinen mehr Halt bietet 

Was zeichnet das Worker‑PADDLE® aus? 

Stabil & zeitgleich flexibel

Das PADDLE® ist weder baumlos, noch hat es einen klassischen Sattelbaum. Dadurch kann es sich flexibel anpassen, bietet aber dennoch genug Stabilität.

Spezielle Form

Kürzeres Sattelblatt, tiefere Sitzausformung und dickere Pauschen.

Stufenlos verstellbare Kammerweite

 Kann über das verstellbare Kopfeisen an verschiedene Pferderücken angepasst werden.

Innovatives Druckverteilungselement

Bei der Nutzung entstehen keine Druckspitzen auf dem Pferderücken. Auch ohne festen Sattelbaum ist eine gleichmäßige Druckverteilung gegeben.     

Direkterer Kontakt zum Pferd

Durch die Nähe zum Pferd beim Reiten entsteht eine feine Hilfengebung, gleichzeitig bleibt der Sitz stabil – wichtig bei Dressurübungen, Trail oder Speed-Manövern.  

Wirbelsäulenfreiheit

Das Worker-PADDLE® bietet durch die variabel positionierbaren Klettkissen eine echte Wirbelsäulenfreiheit. 

Für wen eignet sich das  Worker‑PADDLE®? 

  • Für Reiter, die einen tieferen Sitz möchten
  • Für Reiter, die durch ein kürzeres Sattelblatt mehr direkten Beinkontakt zum Pferd wollen
  • Für Reiter, die eine dickere Pausche bevorzugen
  • Für Working Equitation Reiter

 

Was sollte man beim Worker‑PADDLE® beachten?

Das Worker-PADDLE® kann nach eigenen Wünschen als Sonderanfertigung konfiguriert werden. Da die Fertigung in Handarbeit erfolgt, entstehen bei Konfigurationsartikeln deutlich längere Lieferzeiten als bei vorrätigen PADDLE®.

In unregelmäßigen Abständen können auch vorgefertigte Limited Editions des Worker-PADDLE® sofort verfügbar sein.

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Kann man das Worker‑PADDLE® testen?

Ja, das das Worker-PADDLE® kann entweder bei einer unverbindlichen Sattelanprobe mit dem Team von SIGNUM vor Ort oder über ein Mietprodukt ausprobiert werden, das man sich über den SIGNUM Online-Shop ausleiht.

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Ist das PADDLE® baumlos?

Das PADDLE® hat keinen herkömmlichen Sattelbaum zum Beispiel aus Holz oder Kunststoff, aber ein innovatives Druckverteilungselement und ist daher weder baumlos noch hat es einen Sattelbaum.

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Wie funktioniert die Druckverteilung?

Auch bei schwereren Reitern bietet das PADDLE® eine gute Druckverteilung auf dem Pferderücken.

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Ist das PADDLE® ein Sattelersatz?

Man könnte das Reitpad mit Flip Flops vergleichen, das PADDLE® mit Sneakern und der Sattel mit Balettschuhen – je nach Einsatz sollte das passende gewäht werden.

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Häufige Fragen zum Thema Working Equitation

Die Working Equitation hat ihren Ursprung in den traditionellen Arbeitsreitweisen Südeuropas. Dazu zählen die Vaqueros in Spanien, die Campinos in Portugal und die Gardians in Südfrankreich. Pferd und Reiter haben dabei verschiedene Aufgaben wie das Treiben von Rinderherden und das Bewältigen von Hindernissen im Gelände zu bewältigen. In den 1990er Jahren hat sich die Working Equitation als Disziplin mit internationalem Reglement und Wettkämpfen im modernen Reit- und Turniersport herausgebildet. 

Stefan Baumgartner ist der Begründer der Working Equitation in Deutschland. Da er auch Produktentwickler und Mitgründer von SIGNUM Sattelservice ist, hat die Marke SIGNUM als Hersteller von hochwertigem Pferdezubehör eine tiefe Verbindung mit der Working Equitation. 

Für die Working Equitation benötigt man Pferde mit Beweglichkeit, Bereitschaft zur Mitarbeit und Balance. Dabei ist die Rasse weniger entscheidend als das Temperament und die Gymnastizierbarkeit. Es können also von Iberischen Rassen über Westernpferde, Ponys, Warmblüter bis Kaltblüter alle Pferdetypen für die Working Equitation geeignet sein. Wichtig sind ein gelassener Charakter, Trittsicherheit, Wendigkeit und ein guter Grundgehorsam. 

Traditionell kamen diese Pferdetypen im Ursprung der Working Equitation zum Einstaz: 

  • Pura Raza Espanola in Spanien 
  • Lusitanos in Portugal 
  • Camargue-Pferde in Frankreich 
  • Maremmanos in Italien 


In der Working Equitation sind die Gebisse abhängig vom Ausbildungsstand und der Klasse festgelegt. Es wird mit einfachen Gebissen wie einer Wassertrense gestartet und in der weiteren Ausbildung dann auf ein Kimblewick und eine Kandare mit Unterlegtrense umgestellt. In der Masterclass wird dann einhändig auf blanker Kandare geritten. Das Gebiss sollte also dem Ausbildungsstand von Pferd und Reiter entsprechend gewählt werden. Charakteristisch wird es in der Working Equitation oft mit einem Offizierszaum kombiniert.   

Für Working Equitation ist ein Sattel ideal, der Flexibilität, Stabilität und Bewegungsfreiheit vereint. Er muss dem Reiter einen sicheren, ausbalancierten Sitz für präzise Dressurarbeit erlauben, gleichzeitig aber auch schnelle Wendungen, enge Volten und dynamische Übergänge im Trail oder Speedtrail mitmachen. 

Auch das SIGNUM Worker-PADDLE® eignet sich durch das verkürzte Sattelblatt, den tiefen Sitz und die Blockpauschen hervorragend für die Working Equitation. Es wurde von und mit Working Equitation Reitern für die Working entwickelt, um eine besonders enge Verbindung zwischen Pferd und Reiter vor allem in den dynamischen Disziplinen der Working zu ermöglichen.