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Working Equitation Hindernis "Pferch"

Trailhindernis mit Bezug zur Arbeit der Rinderhirten in den südeuropäischen Arbeitsreitweisen


Working Equitation Trailhindernisse

Bei der täglichen Arbeit mit den Pferden im Feld musste man oft durch unwegsames Gelände, über Brücken oder durch Bäche reiten. Eine Übersicht über charakteristische Hindernisse, die in den meisten Trailparcours vorzufinden sind, erläutern wir in unserer Lehrreihe "Faszination Working Equitation".

Zur Lehrreihe


Was ist das Working Equitation Trailhindernis Pferch?

Der Pferch ist ein weiteres Trailhindernis mit direktem Bezug zur Arbeit der Rinderhirten in den südeuropäischen Arbeitsreitweise. Im Mittelpunkt des Pferchs werden oft optisch auffällige Attrappen von Tieren platziert, die der Reiter mit seinem Pferd im Pferch umrunden muss. Dieses wilde Innenleben fordern den Mut und die Gelassenheit des Pferdes.


Was sollte man zum Pferch in Theorie & Praxis wissen?

Der Pferch in der Theorie

Gernot Weber zeigt in Theorie-Teil, was die Idee des Trailhindernisses ist und gibt Trainingsideen und Tipps.

Der Pferch in der Praxis

Unter der Anleitung von Gernot Weber zeigt Jenny von blindly follow horses in diesem Praxis-Teil, wie man das Hindernis mit seinem Pferd bewältigen kann. Einfach anschauen und nachreiten!

Der Pferch im Stiltrail

Im Stiltrail ist der Pferch in allen Leistungsklassen erlaubt. Der Pferch selbst hat einen Eingang mit einer Breite von nur ca. 2m und der zu durchreitende Gang zwischen den Einfriedungen hat lediglich eine Breite zwischen 1,20-1,50m. Pferd und Reiter beweisen hier nicht nur ihre Unerschrockenheit, sondern auch ihr Geschick und die Wendigkeit wenn sie den Pferch auf dieser begrenzten Zirkellinie korrekt und harmonisch  durchreiten wollen. In den niedrigeren Klassen darf der Pferch noch im Schritt oder Trab durchritten werden, in den höheren Klassen im Schritt oder Galopp. Hierbei muss die beim Einreiten gewählte Gangart im gesamten Hindernis beibehalten werden.

Der Pferch kann je nach Aufgabenstellung in eine oder in beide Richtungen durchritten werden. Bei einem Richtungswechsel fließt die Wendung oder die in den höheren Klassen geforderte halbe Pirouette in die Bewertung ein.

Der Pferch im Speedtrail

Im Speedtrail wird die durch den Pferch vorgegebenen Zirkellinie zu einer echten Herausforderung. Nach dem Einritt erfolgt ein sofortiges Abwenden auf die Zirkellinie. Pferd und Reiter müssen ihre Geschwindigkeit dabei sehr genau dosieren, um die Zirkellinie im Pferch exakt zu treffen und keinen der Fänge zu berühren oder gar umzustoßen. Dies würde mit einer teuren Zeitstrafe von 5 Sekunden auf die Gesamtzeit aufgeschlagen werden. 

Hinweis zu den Besonderheiten der Trailhindernisse von D&S Equiwelt: Es gibt den Pferch als Stecksystem in gerader oder runter Bauweise. Einfach zusammenstecken und losreiten!

Wichtiger Hinweis

Informieren Sie sich vor der Teilnahme an einem Working Equitation Turnier unbedingt über die gültigen Regelungen im aktuellen Regelwerk des WED. Das Regelwerk ist das Fundament der Working Equitation und wird regelmäßig ergänzt, korrigiert und angepasst. Verbindlich gültig ist ausschließlich die aktuelle PDF-Version des Reglements auf der Seite des WED.                                      

Zum WED Reglement


Reitausrüstung für die Working Equitation von SIGNUM

 
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Wo erhält man Trailhindernisse?

Mit dem richtigen Zubehör lassen sich vielfältige Parcours und Trails aufbauen, die Pferd und Reiter gleichermaßen fördern — sowohl körperlich als auch mental. Die Trailhindernisse eignen sich sowohl für das Training auf einem Reitplatz als auch im Gelände. In Zusammenarbeit mit D&S EQUIWELT bietet SIGNUM eine Auswahl an Trailhindernissen an.

Zu den Trailhindernissen


Working Equitation Hindernis "Ring stechen"
Das Ringstechen am Stier verkörpert wie kein anderes Hindernis die Ursprünge der Working Equitation