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Welche Pferdedecken gibt es? 

Es gibt verschiedene Arten von Pferdecken, dazu zählen:

  • Abschwitzdecke – zur Trocknung des nassen Pferdes
  • Stalldecke – wärmt und schützt vor Zugluft im Stall
  • Ausreitdecke – wärmt den Rücken während des Reitens
  • Regendecke – schützt das Pferd vor Regen und ist meist ungefüttert oder hat eine leichte Füllung (z.B. 50 g)
  • Winterdecke – hält das Pferd bei niedrigen Temperaturen warm und ist in verschiedenen Füllungen erhältlich (meist 100 bis 500 g)

Welche Decke zum Einsatz kommt, hängt maßgeblich von der Witterung und dem Zweck der Deckennutzung ab. Eine Pferdecke sollte immer in passender Größe zur Rückenlänge des Pferdes gewählt werden (z.B. eine Rückenlänge von 145 cm entspricht Deckengröße 145) und zur Körperform des Pferdes passen.

Zu den Pferdedecken

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Was ist eine Stalldecke?   

Eine Stalldecke wärmt das Pferd im Stall und schützt es vor Zugluft. Die Stalldecke ist nicht wasserdicht, was sie für einen Einsatz im Außenbereich bei regnerischem Wetter ungeeignet macht, da sich die Decke dann mit Wasser vollsaugen würde. Bei der Stalldecke sollte auf eine gute Passform (weder zu klein noch zu groß) sowie ausreichende Verschließmöglichkeiten (Kreuzgurte unter dem Bauch sowie ein Schweifriemen) geachtet werden. Ist die Decke nicht richtig fixiert, kann sich das Pferd beim Liegen oder Wälzen darin verfangen und Panik bekommen.

Was bringt eine Abschwitzdecke?   

Eine Abschwitzdecke hilft einem verschwitzten oder nassen Pferd dabei, schneller und gleichmäßiger abzutrocknen. Sie leitet die Feuchtigkeit vom Fell nach außen hin ab und verhindert dadurch ein Auskühlen des Pferdes. Außerdem kann sie vor dem Training dabei helefn, die Muskulatur aufzuwärmen. Abschwitzdecken sind nicht für den Einsatz im Regen gedacht, da sie sich mit Wasser vollsaugen und das Pferd so auskühlen können.

Was sind die Vorteile einer Abschwitzdecke?

Schnelleres Trocknen 

Durch die Abschwitzdecke trocknet das Pferd schneller und gleichmäßiger. 

Leitet Feutigkeit vom Fell ab 

Der feuchtigkeitsregulierende Stoff transportiert Nässe und Schweiß vom Pferd weg.   

Verhindert Auskühlen

Dank Abschwitzdecke trifft keine kalte Luft auf das nasse Fell.

Hilft beim Aufwärmen 

Vor dem Training kann die Abschwitzdecke dabei helfen, die Muskulatur aufzuwärmen.

Fördert die Regeneration   

Nach dem Training kann die Abschwitzdecke die Erholung unterstützen.

Verspannungen vermeiden

Besonders bei nasskaltem Wetter können Verspannungen vermieden werden.

Wann braucht ein Pferd eine Abschwitzdecke?   

Eine Abschwitzdecke wird immer dann benötigt, wenn ein Pferd schwitzt oder nass ist und anschließend auskühlen könnte. Typische Situationen sind: 

  • nach dem Longieren 
  • nach intensiver Bodenarbeit 
  • beim Schrittgehen nach dem Training 
  • Vor dem Reiten zum Aufwärmen der Muskulatur 
  • bei geschorenen Pferden grundsätzlich nach jeder Anstrengung 
  • Bei älteren Pferden und Pferden, die sich schnell verspannen 
  • Bei widrigen Wetterbedingungen (Wind, Kälte, Nässe) 

Besonders im Herbst und Winter ist eine Abschwitzdecke unverzichtbar: Sie verhindert, dass kalte Luft auf das nasse Fell trifft und Verspannungen, Erkältungen oder ein geschwächtes Immunsystem entstehen. 

Wie lange sollte eine Abschwitzdecke auf dem Pferd bleiben? 

Eine Abschwitzdecke sollte so lange auf dem Pferd bleiben, bis das Fell vollständig trocken ist. In der Regel dauert dies: 

  • 30–60 Minuten abhängig von Felllänge, Jahreszeit und Trainingsintensität 
  • bei stark verschwitzten Pferden auch länger 

Wichtig ist, regelmäßig zu prüfen: 

  • Fühlt sich die Oberseite der Decke feucht an? 👉 Decke tauschen 
  • Ist das Fell unter der Decke noch warm und klamm?  👉  Decke drauf lassen 
  • Ist das Pferd komplett trocken? 👉 Decke kann abgenommen werden 

Bei deutlicher Abkühlung oder Windzug im Stall sollte man die Decke nicht zu früh entfernen, da der nasse Rücken schnell auskühlt.

Welche Funktion hat eine Reitdecke?  

Eine Reitdecke wird nur in bestimmten Fällen verwendet – nämlich beim Abreiten, Schrittgehen oder Aufwärmen, nicht während der eigentlichen Trainingsphase. Die Funktionen einer Reitdecke sind: 

  1. Schutz vor Zugluft und Kälte: Besonders bei geschorenen Pferden oder in kalten Reithallen schützt eine Abschwitzdecke die empfindliche Nieren- und Lendenpartie. 
  2. Regulation der Körpertemperatur: Das Pferd kann aufwärmen, ohne zu stark auszukühlen – ideal bei kalten Temperaturen oder empfindlichen Pferden. 
  3. Sanfte Vorbereitung von Muskulatur & Rücken: Eine leichte Abschwitzdecke unterstützt den Muskelstoffwechsel und sorgt für bessere Bewegungsqualität zu Beginn (und am Ende) des Trainings. 
  4. Verhindert Auskühlen: Nach dem Reiten fängt die Decke überschüssige Feuchtigkeit auf und beschleunigt den Trocknungsprozess. 

 

Welche Pferdedecke wird bei Regen eingesetzt? 

Bei Regenwetter sollte eine wasserdichte Regendecke verwendet werden. Bei gleichzeitig kühlen Temperaturen kann die Regendecken eine leichte Füllung haben (z.B. 50 g). Stalldecken oder Abschwitzdecken würden sich mit Wasser vollsaugen und können das Pferd auskühlen, daher sollten sie nur in trockenen Bereichen genutzt werden.

Bei wärmeren Temperaturen aber gleichzeitig hohem Niederschlagsrisiko kann eine 2-in-1 Decke mit wasserdichter Rückenpartie und seitlichem Fliegennetz verwendet werden. Sie schütz den Rücken vor Nässe, führt durch die seitlichen Netze aber nicht zu einer Überhitzung und hält gleichzeitig lästige Insekten ab.

Zur Decke AquaFly

 

Welche Pferdecken gibt es von SIGNUM? 

Abschwitzdecke Royal 

  • Anschmiegsames Fleece-Material reguliert Feuchtigkeit effektiv und hält angenehm warm, ohne zu überhitzen 
  • Abnehmbare innenliegende Bauchgurte, damit man die Decke nach dem Reiten über das Pferd legen kann und sie auch als Stalldecke verwendbar ist, die trotz Wälzen in Position bleibt 
  • Bauchlatz – sieht edel aus und sichert den Brustverschluss 
  • Stilvolles SIGNUM Design im royalen Bordeauxrot und mit einer edlen goldenen Kordel eingefasst 
  • Ein besonderes Highlight sind aufwändig gestickten Details auf den Seiten und dem Brustlatz. 

Zur Abschwitzdecke Royal

Abschwitzdecke Softshell 

  • Das hochwertige Softshell-Material ist außen pflegeleicht und schmutzabweisend, während die Innenseite kuschelig weich ist und Feuchtigkeit effektiv ableitet 
  • Abnehmbare innenliegende Bauchgurte, damit man die Decke nach dem Reiten über das Pferd legen kann und sie auch als Stalldecke verwendbar ist, die trotz Wälzen in Position bleibt 
  • Bauchlatz – sieht edel aus und sichert den Brustverschluss 
  • Das royale Blau mit silberner Kordel und fein bestickten Details verleiht der Decke ihren eleganten, sportlichen Look 

Zur Abschwitzdecke Softshell

Abschwitzdecke Heavy Wool    

  • Elegante Decke aus hochwertiger, schwerer Wolle ist besonders strapazierfähig und bietet eine natürliche Wärmeisolierung und optimalen Feuchtigkeitstransport 
  • Eine edle umlaufende Zierkordel und eine aufwändig gearbeitete Schweifkordel verleihen ihr einen stilvollen Look. 
  • Akzente aus hochwertigem Leder setzen zusätzliche edle Details, die das Gesamtbild abrunden 
  • Funktionalität trifft zeitlose Eleganz: eine Kombination aus hochwertigen Stoffen, Zierkordel & aufwändig gearbeiteter Schweifkordel sowie Akzenten aus Leder 
  • Abnehmbare innenliegende Bauchgurte, damit man die Decke nach dem Reiten über das Pferd legen kann und sie auch als Stalldecke verwendbar ist, die trotz Wälzen in Position bleibt 

Zur Abschwitzdecke Heavy Wool

SIGNUM Reitdecke

  • Reitdecke mit Ausschnitt für den Reiter: hält Pferd und Reiter beim Training oder Ausritten in der kalten Jahreszeit warm und schützt vor Wind 
  • Perfekte Anpassung durch Klettverschluss & Zugband sorgen zusammen mit dem Schweifriemen für einen sicheren Sitz der Decke 
  • Hochwertiger, atmungsaktiver Steppstoff ist besonders anschmiegsam und bietet optimalen Schutz vor Kälte und Wind 
  • Eignet sich besonders in der kalten Jahreszeit zum Aufwärmen der Muskulatur vor dem Reiten, oder für Ausritten bei kalten Temperaturen, besonders wenn das Pferd geschoren ist 
  • Außerdem hält die Decke auch den Reiter warm 

Zur Reitdecke

Thermo Stalldecke 

  • Wärmender Steppstoff in Waffeloptik: Atmungsaktiv, anschmiegsam und schützend gegen Kälte und Wind 
  • Edles Design in Grau & Braun: Grauer Stoff mit brauner Zierkordel, Lederdetails und SIGNUM-Emblem für eine stilvolle Gesamtoptik 
  • Ein extra Widerristschutz sorgt für noch mehr Komfort im empfindlichen Bereich und beugt Reibung vor   
  • Abnehmbare innenliegende Bauchgurte, damit man die Decke nach dem Reiten über das Pferd legen kann und sie auch als Stalldecke verwendbar ist, die trotz Wälzen in Position bleibt

Zur Thermo Stalldecke

Kenzie Dysli Stalldecke Unico 

  • Stretchiger Premium-Stoff: Hochwertiges Material mit besonders weicher Oberfläche für sanften Sitz und maximale Bewegungsfreiheit.
  • Wärmende Polsterung & Lammfellkragen: Leichte Füllung und weicher Lammfellbesatz schützen vor Auskühlung und bieten Komfort.
  • Flexible Bauchgurte: Innenliegend und beidseitig abnehmbar – ideal als Stalldecke beim Transport oder Abschwitzdecke nach dem Training.
  • Designed by Kenzie Dysli: Entwickelt in Zusammenarbeit mit der Pferdetrainerin Kenzie Dysli – für ein Design, das Funktion und Ästhetik aus der Perspektive der Reiterin vereint.

Zur Stalldecke Unico

Pferdedecke AquaFly

  • 2-in-1 – einzigartige Kombination: Regendecke im Rückenbereich und Fliegennetz im unteren Bereich in einer Decke
  • Rundum sicher befestigt: Bauchgurt, Schweifkordel und doppelte Schnalle mit Brustlatz sorgen für einen zuverlässigen, sicheren Sitz auf dem Pferd.
  • Edles Detail mit Markenzeichen: Die SIGNUM-Bestickung auf dem Brustlatz setzt einen hochwertigen Akzent und macht die AquaFly auch optisch unverwechselbar.

Zur Decke AquaFly

Wie viel Gramm sollte eine Pferdedecke haben?    

Die Füllung einer Pferdecken hängt von der Witterung, dem Einsatzort und dem Gesundheitszustand sowie Empfinden des Pferdes hab. An dieser groben Faustformel kann man sich orientieren: 

  • 0 g Füllung: Regendecken für wärmere Temperaturen
  • 50 g Füllung: Regendecke mit leichter Wattierung zum Schutz vor Auskühlen bei nasskaltem, windigen Wetter
  • 100 g Füllung: Leichte Winterdecke für mäßig geschorene oder kälteempfindliche Pferde
  • 250 g Füllung: Winterdecke für stark geschorene oder kälteempfindliche Pferde
  • 500 g Füllung: Dick gefütterte Winterdecke für ältere oder kranke Pferde in Offenstallhaltung bei sehr kalten Temperaturen

Wichtig: Pferde haben ein anderes Temperaturempfinden als Menschen. Was sich für Menschen schon kühl und unangenhem anfühlt, kann für Pferde durchaus noch eine Wohlfühltemperatur sein. Pferde sollten daher nicht zu warm eingedeckt werden, sonst kann es zu Überhitzung und Kreislaufproblemen kommen. Geschorene Pferde benötigen tendenziell eher eine Decke, um das fehlende Fell auszugleichen.

Wie oft sollte man Pferdedecken waschen?   

Abschwitzdecken sollten regelmäßig, aber nicht übermäßig häufig gewaschen werden. Im Alltag bedeutet das: 

  1. Etwa alle 4 Wochen, wenn sie regelmäßig genutzt wird 
  2. Sofort, wenn sie sehr stark verschmutzt ist 
  3. etwa 3–4 Mal pro Jahr, auch bei weniger intensiver Nutzung 

Wichtig: Immer pflegeleicht und nach Herstellerangaben waschen – viele Abschwitzdecken gehören bei 30°C in die Waschmaschine, jedoch ohne Weichspüler, da dieser die Fasern verklebt und die Saugkraft verringert. 

Regendecken und Winterdecken werden meist nur nach der Saison gewaschen, da sie je nach Größe und Material oft nicht in der eigenen Waschmaschine gewaschen werden können. Regendecken oder Winterdecke werden bestmöglich in einer Wascherei gereinigt und imprägniert oder von Hand mit einer Bürste und dem Wasserschlauch gereinigt..

Wie kann man Pferdedecken aufbewahren?    

Pferdedecken sollten in trockenem Zustand und gut belüftet gelagert werden, damit sie keinen muffigen Geruch bekommen oder gar schimmeln. Vor einer längeren Lagerung sollten Pferdedecken im Idealfall gereinigt werden, entweder in einer Wäscherei oder von Hand. Für die Lagerung sind atmungsaktive Stofftaschen die beste Wahl, da sie die Pferdecke vor Staub schützen, ohne sie luftdicht zu verschließen.